Klassische Tierhomöopathie Pferde Hunde Katzen
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Pflanzenheilkunde - Phytotherapie

Die Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten Therapien, bei der Heilpflanzenzubereitungen angewandt werden.

Es kommen nur ganze Pflanzen oder Pflanzenteile wie Blüten, Blätter, Samen, Rinden, Wurzeln zur Anwendung.

Die Ausgangsstoffe der Pflanzen werden frisch oder als Aufguss, Tee, Saft, Tinktur, Extrakt, Pulver, Ätherisches Öl, Salbe usw. therapeutisch angewandt.

 

Jede Heilpflanze hat ihre besondere Eigenschaft und Heilkraft aufgrund ihrer Wirkstoffe wie Bitterstoffe, Gerbstoffe, Saponine, Scharfstoffe, ätherische Öle, Flavonoide, Schleimstoffe, Vitamine ...

Heilpflanzen sind nicht immer nebenwirkungsfrei. Das Spektrum der Heilpflanzen reicht von sehr drastisch wirkenden und mit äußerster Vorsicht einzusetzenden giftigen Pflanzen wie Tollkirsche, Herbstzeitlose und Fingerhut bis hin zu fast nebenwirkungsfreien wie Ringelblume, Weißdorn, Kürbis und Melisse.

 

Besonders drastisch wirkende Heilpflanzen werden als hoch verdünnte und potenzierte Zubereitungen in der Homöopathie angewandt.

 

Die Anwendung von Heilpflanzen am Tier ist weniger intensiv untersucht als beim Menschen. Die Übertragung der gewonnenen Erkenntnisse vom Menschen auf das Tier, wie auch die Übertragung einer einzelnen Tierart auf andere Tierarten ist problematisch, da die Menschen und die einzelnen Tierarten recht unterschiedliche Stoffwechselsysteme haben.

So ist der Stoffwechsel einer Kuh nicht mit dem einer Katze vergleichbar. Unterschiedliche Tierarten verstoffwechseln und verdauen Heilpflanzen somit unterschiedlich. Je nach Stoffwechsel des Tieres kann es sein, dass ein Tier einen Pflanzenwirkstoff viel schneller abbaut als der Mensch oder einen Pflanzenwirkstoff überhaupt nicht abbauen kann und dieser im Gewebe abgelagert wird.

Die Weidenrinde wird z.B. von Hunden doppelt so schnell abgebaut wie von Menschen. Die Mariendistelsamen können bei allen Tieren angewandt werden und wirken schützend und regenierend auf die Leber.

 

Die Pferde als Pflanzenfresser haben ihr Verdauungssystem auf Pflanzen eingerichtet, daher nehmen Pferde auch gerne Heilpflanzen zu sich.

Beim Allesfresser Hund können die Heilpflanzen im Futter versteckt oder in anderen Formen verabreicht werden. Es gibt hier unterschiedliche Darreichungsformen wie getrocknete Heilpflanzen, Pulver, Kapseln usw. Es gibt auch Hunde, die Heilpflanzen frisch annehmen.

 

Ein Fleischfresser wie etwa die Katze hat jedoch große Mühe, sie auszuscheiden und kann durch ein Zuviel davon leicht geschädigt werden. Auch vertragen Katzen kein frisches Grün. Der Grund dafür ist die Unverträglichkeit der Gerbstoffe, die sind aber in vielen Kräutern enthalten. Katzen fehlt in der Leber ein wichtiger Mechanismus zum Abbau dieser Gerbstoffe, dies kann dann beim Verzehr zu einem Leberschaden führen.

 

Bei symptomatischen Hauterkrankungen sind Heilpflanzen als Salbe verrührt für die Haut der Tiere sehr wirkungsvoll.

 

Die Phytotherapie lässt sich sehr gut mit der Homöopathie kombinieren.

 

Der Tierheilpraktiker muss beim Tier bei der Anwendung mit Heilpflanzen genauso wie in der Homöopathie die Therapie dem Tierhalter besprechen. Auch hier ist eine ausführliche Anamnese mit dem Tierhalter und dem Tier wichtig. Es wird individuell auf das Tier bezogen, die Anwendung der Heilpflanzen mit dem Tierhalter abgestimmt.

 

Als Tierheilpraktikerin arbeite ich hauptsächlich mit Heilpflanzen, die in unseren klimatischen Verhältnissen und bei uns in der Umgebung gedeihen.

 

 

 

Hinweis
Nach dem deutschen Heilmittelwerberecht § 3 HWG weisen wir auf Folgendes hin:
Bei den hier vorgestellten Methoden sowohl therapeutischer als auch diagnostischer Art handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, deren Wirksamkeit naturwissenschaftlich schulmedizinisch nicht nachgewiesen und nicht anerkannt sind.

Andrea Böing-Grundmann

Tierheilpraktikerin
Kolpingstr. 56
48346 Ostbevern

Alle Termine  vereinbare ich mit Ihnen individuell und komme zu Ihnen nach Hause.

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